Die Historie - Vertrauen in Erfahrung


Seit mehr als 70 Jahren ist der Name Hammer in der Speditionswelt ein Begriff. Ob per Land, Luft oder See: Als unabhängiges, inhabergeführtes Familienunternehmen sorgen wir seit mehr als einem halben Jahrhundert für die optimale Beförderung Ihrer Güter.

 

Heute steht Hammer auch für innovative Logistiklösungen – immer bestrebt, durch frühzeitiges Erkennen von Branchentrends dem Markt einen Schritt voraus zu sein und unseren Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

 

Die Hammer GmbH & Co. KG ist einer der größten Logistikdienstleister in der Region. Zusammen mit der Hammer Group und ausgewählten Partnern betreiben wir ein umfassendes globales Netzwerk mit Partnern in über 25 Ländern.

Vertrauen in Erfahrung, dazu gehören ein konsequentes Qualitätsmanagement, fachlich kompetent ausgebildete Mitarbeiter, passgenaue IT-Schnittstellen, der Einsatz innovativer Lagertechnologien und der immer zeitgemäße Fuhrpark der Hammer Group im direkten Zugriff.

 

Was uns als "Mittelständler im besten Sinne" auszeichnet, ist unsere hohe Investitionsbereitschaft, gepaart mit einer extrem schnellen Reaktionsfähigkeit! Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir mit vielen branchenspezifischen Besonderheiten vertraut und in der Lage, uns sehr schnell in neue Aufgaben hineinzudenken.

 

Wir sind der professionelle und erfahrene Logistikdienstleister an Ihrer Seite!

Vom Traktor ohne Räder zu Advanced Logistics

Ein Blick in die Unternehmensgeschichte der Hammer GmbH & Co. KG bietet vom ersten Tag an Stoff für eine spannungsgeladene Familiensaga. Hammer war und ist ein Synonym für Macher, Mut und Menschlichkeit im beinharten Loigistk und Transportgewerbe.

2004

Hammer Chronik 50 Jahre in Aachen - Auszug
50 Jahre in Aachen

Wenn es die nachfolgend geschilderte Chronik nicht gegeben hätte, müsste sie erfunden werden. Ein Blick in die Unternehmensgeschichte der Internationalen Spedition Hammer, so hieß die Hammer GmbH & Co. KG im Jahr 2004 noch, bietet vom ersten Tag an Stoff für eine spannungsgeladene Familiensaga. Fast 60 Jahre, exakt 50 Jahre davon in Aachen, war und ist Hammer das Synonym für Macher, Mut und Menschlichkeit im beinharten Transportgewerbe.

 

Download Chronik Auszug:
50 Jahre Hammer in Aachen
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1997

Helmut Wintgens und Tim Hammer 1997
Helmut Wintgens und Tim Hammer
Perpetuum mobile an der Spitze

Als Perpetuum mobile bezeichnet Wolfgang "Tim" Hammer das Zusammenwirken von Helmut Wintgens und ihm. Die beiden haben sich gesucht und gefunden: Nicht stehen bleiben, mit offenen Augen die Herausforderungen von mogen erkennen, alles dafür Erforderliche heute schon anbieten.

Erfolg basiert zu wesentlichen Bestandteilen auf "Mut", sinniert Wolfgang "Tim" Hammer und umreißt damit treffend die Handschrift des Hammer-Clans in den zurückliegenden über 60 Jahren, davon über 50 Jahre in Aachen.

Helmut Wintgens, Willi Hammer und Tim Hammer (v.l.n.r.)
Helmut Wintgens, Willi Hammer und Tim Hammer (v.l.n.r.)
1997 Expansion unter neuer Firmierung

Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Geschäfte und die strategischen Ausrichtungen der Unternehmenszweige in Aachen und Sigmaringsdorf auseinander. Noch einmal warfen Vater und Sohn alle Kraft und Finanzmittel zusammen in die gemeinsame Waagschale, damit 1997 die Trennung der Familienunternehmen vollzogen werden konnte. Als Konsequenz firmierte der Aachener Betrieb in Internationale Spedition Hammer GmbH & Co. KG um.

 

Vater Willi nutzte die Gelegenheit, sich auf das verdiente Altenteil zurück zu ziehen und übertrug die Geschäftleitung auf Wolfgang "Tim" Hammer und Helmut Wintgens.

1991

1991 Nach Übernahme der Firma Malmendier Umzug zur Charlottenburger Allee

So kam, was kommen musste: Auch das Firmengelände am Grünen Weg erwies sich als zu klein. Per Zufall erfuhr Wolfgang "Tim" Hammer von den Verkaufsplänen der Spedition Malmendier in der Charlottenburger Allee. Mit Geschick und Glück gelang die Übernahme des neuen Areals. Stück für Stück kaufte die Spedition das gesamte umliegende Land auf, um heute mit einem 1000.000 Quadratmeter großem Grundstück langfristige Planungssicheit zu haben. 1

 

1993 entstand die erste 2.250 Quadratmeter große Halle in konventioneller Bauweise für die neue Unternehmenstocher Time Shuttle, die 1994 ihren Betrieb aufnahm.

1989

1989 Alle 36 Hammer-LKWs wurden mit Telefon ausgestattet

Heftig schlucken musste Willi Hammer etwa, als sein Sohn im Frühjahr 1989 alle 36 Hamer-LKWs mit Telefon ausrüstete, was pro Fahrzeug mit rund 5.000 Mark zu Buche schlug. Doch in weniger als eineinhalb Jahren war die Investition wieder eingespielt, denn durch die permanente Erreichbarkeit der Fahrer entfielen Leerfahrten und Wartezeiten zunehmend. 

1988

Speedy Tour 1989
1988 Speedy Tours deutschlandweite Direktzustellung von Stückgut

Die von Helmut Wintgens damals entwickelte und von der Branche zunächst als unwirtschaftlich belächelte Idee, mit kleinen Fahrzeugen Stückgut deutschlandweit direkt zuzustellen, traf den Nerv der Zeit und gebründete den weiteren Unternehmensaufstieg nachhaltig. Schon bald sorgte "Speety Tours" in der Branche für Aufsehen.

Wolfgang Tim und Willi Hammer
Wolfgang Tim und Willi Hammer
Wolfgang "Tim" Hammer tritt als Assistent der Geschäftsleitung der Spedition bei.

1969

Helmut Wintgens und Willi Hammer
Helmut Wintgens und Willi Hammer
1969 Helmut Wintgens kommt an Bord

1969 tritt ein junger, ebenso selbstbewusster wie frischgebackener Speditionskaufmann in das Team von Willi Hammer. Schnell bewies er sein Talent und ist bis heute unentbehrlich: Helmut Wintgens, speditionelles Urgestein und heutiger geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Hammer.

1968

1968 Das erste eigene Grundstück am Grünen Weg

Zwölf Jahre später stand der nächste Umzug an: Ziel war es nun das am Grünen Weg an den Gasballons gekaufte eigene 7.500 Quadratmeter große Grundstück. Hier wurden zunächst ein 600 Quadratmeter großes Lager und eine Halle mit kleinem Waschraum genutzt. Aber schon bald wurde das vorhandene Gelände weiter bebaut: So entstanden neben einer neuen Halle und Werkstatt auch Büros für die mittlerweile 15 Personen starke Mannschaft  und sieben LKW.

1956

1956 Umzug zur Jülicher Straße

Bald wurde auch das Gelände an der Vaalser Straße zu klein, und das Unternehmen zog 1956 um zur Jülicher Straße 250, gegenüber von Talbot auf ein gepachtetes Grundstück, auf dem sogar eine richtige Halle stand.

1954

1954 Eröffnung der Spedition Hammer in Aachen

Nur wenige Montate später verlegte der Neu-Aachener Willi Hammer sein Unternehmen an die untere Vaalser Straße, wo er ein größeres Gelände mit Tor zum Parken der Fahrzeuge und Umschlag der Waren mieten konnte.

1953

1953 Neuer Standort im Rheinland gesucht

1953 kam eine zweite rote Konzession dazu - was kurzerhand die Transportkapazität verdoppelte, nicht jedoch das zur Verfügung stehende Frachtvolumen. So reifte die Erkenntnis: "Einer ist hier zu viel!" mit der Konsequenz, im Rheinland, dort, "wodas Geld war", einen neuen Standort zu suchen. Der schwäbische Fuhrmann übernahm auf der Lütticher Straße, neben der heutigen Metzgerei deCleck, einen Betrieb mit zwei LKWs und drei Konzessionen.

1952

1952 Der erste LKW mit der roten Kenzession für Hammer

1952 erwarb das aufstrebende Unternehmen seinen ersten LKW mit der begehrten roten staatlichen Konzession, die den Güterverkehr in ganz Deutschland uneingeschränkt erlaubte.

1946

1946 Am Anfang war ein Traktor

Nach der Kriegsgefangenschaft kehrte Wilhelm, genannt Willi, Hammer zum Bauernhof seiner Familie zurück und ergriff sogleich die Gelegenheit, auf Bezugsschein einen Traktor zu erhalten: mit Holzgas betrieben. Durch seine Kontakte zur Gerberwelt zeigten sich lukrative Nebenerwerbsmöglichkeiten. So bestand die erste Ladung des heute weltweit agierenden Logistikunternehmens aus Gerbrinden, die zuvor von der Schwäbischen Alb geholt worden waren und nun zu den Lederfabriken der Umgebung gebracht wurden.

1945

Wilhelm Hammer
Gründer Willi Hammer,
1924-2012
Wilhelm Hammer

Eigentlich wollte Willi Hammer Elektriker werden, doch musste er früh auf dem heimischen Bauernhof Mutter und Großeltern unterstützen. Die harte Arbeit auf den Feldern ließ kaum Freiraum, dennoch nutzte Willi die weniger arbeitsintensiven Wintermonate, um die Landwirtschaftsschule zu besuchen. Tonangebend war Willi Hammer bereits in jener Zeit: So spielte er in der Sigmaringendorfer Kapelle mit Inbrunst Tenorhorn und zog zu Festlichkeiten an der Spitze seiner Musikfreunde durch den Ort. Die Fähigkeiten des vielseitig talentierten Bauernjungen erkannten auch die militärische Befehlshaber, und so wurde er schon mit 19 Jahren auf die Offiziersschule geschickt und mit 20 Jahren zum Offizier ernannt. Allen Kriegswirren und vielen scheinbar aussichtslosen Situationen zum Trotz, kam Willi Hammer schon mit 21 Jahren wieder in die schwäbische Heimat zurück. Dort begann er, was ihn fortan lebenslang auszeichnete: Er kombinierte vermeintlich Unvereinbares – hier die harte körperliche Arbeit des Bauern mit beim Militär erlernter Logistik und Taktik – und überwand damit das Kirchturmdenken, das die dörflichen Bauern bis dahin geprägt hatte.