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18. February 2019

Informationen zum Brexit - mögliche Auswirkungen auf das Zollverfahren


© Alexas_Fotos | Pixabay.de

In weniger als 6 Wochen vor dem geplanten Austrittsdatum herrscht weiter Unklarheit, wie der Brexit konkret aussehen wird. Das in den vergangenen 1 ½ Jahren ausgehandelte Übereinkommen über den Austritt wurde vom britischen Parlament im Januar 2019 mehrheitlich abgelehnt, obwohl sich die EU und Großbritannien im Übereinkommen auf eine 21-monatige Übergangsphase verständigt hatten, indem das Land weiterhin Teil der Zollunion bleibt und die EU-Regelungen Anwendung finden würden. Das Anliegen zuletzt vom britischen Parlament, Nachverhandlungen aufzunehmen, wurde seitens der EU-Kommission abgelehnt.

 

Ohne Austrittsabkommen – keine Übergangsphase und damit ein harter Brexit. Großbritannien wäre dann ab dem 30. März 2019 kein EU-Mitglied mehr und somit Drittland.

 

Im Falle eines harten Brexits wird höchstwahrscheinlich Großbritannien am Gemeinschaftlichen Versandverfahren teilnehmen. Eine Beitrittserklärung wurde Ende Januar von Großbritannien eingereicht.

 

Das Gemeinschaftliche Versandverfahren ist ein europäisches Abkommen, das den Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union und assoziierten Ländern, wie zum Beispiel den EFTA-Staaten Schweiz und Norwegen, regelt.

 

Das Versandverfahren ermöglicht es, Waren an deren endgültigem Bestimmungsort zu verzollen. Beim Grenzübertritt wird lediglich kontrolliert, ob der Versandschein vorhanden ist und ob ein Raum- oder Packstückverschluss vorgenommen wurde, dessen Verschlüsse noch unverletzt sind.

 

Sowohl EU als auch die britische Regierung wollen, dass Großbritannien nach dem Brexit im Versandverfahren bleibt, so dass sich auch die prognostizierten Staus an den Grenzen unter Umständen entzerren; abhängig von der Umsetzung und Organisation an den Grenzzollstellen.

 

Weiterhin hat die britische Regierung Anfang Februar 2019 bekannt gegeben, dass im Falle eines harten Brexits zunächst vereinfachte Verfahren in Form von unvollständigen Zollanmeldungen für Einfuhren nach Großbritannien gelten sollen.

Sehen Sie hierzu die nachstehenden Links:

www.gov.uk/news sowie www.gov.uk/publications

 

Die veröffentlichten Informationen der britischen Regierung lassen noch viele Fragen offen, so dass sich der Speditionsverband mit einem umfassenden Fragenkatalog an den britischen Zoll gewandt hat. Wir hoffen hier zeitnah auf entsprechende Antworten und halten Sie informiert.

 

Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch Informationen zum Zolltarif, der nach dem Brexit für die Einfuhr von Waren aus Drittstaaten in das Vereinigte Königreich gelten soll. Diesen hat die britische Regierung mittlerweile veröffentlicht. Ab wann der Zolltarif angewendet wird, hängt davon ab, ob es einen harten Brexit oder eine Übergangsphase geben wird.

 

Sehen Sie hierzu auch nachstehenden Link: www.gtai.de/Recht-Zoll/zoll-aktuell

 

Weitere Informationen zu weiteren möglichen Austritt-Szenarien und mögliche Auswirkungen finden Sie auf nachstehendem Link vom DSLV: www.dslv.org/moegliche-auswrikungen-brexit

 

Wir als Hammer GmbH & Co. KG – Advanced Logistics werden weiterhin unsere Verkehre von und nach Großbritannien aufrechterhalten.

 

In welcher Form in Bezug auf Transitzeiten, Konditionen usw. können wir derzeit noch nicht im Detail aufzeigen. Wir arbeiten mit Hochdruck an unterschiedlichen Lösungen, unter anderem mit unseren englischen Kooperationshäusern, sind jedoch wie sie auch stark abhängig von den Entscheidungen unserer Regierungen und Informationen der Behörden.

 

Bei zwischenzeitlichen Rückfragen stehen Ihnen

 

Herr Siegfried Meyer 

Funktion Teamleiter Zoll und Außenwirtschaft 

Telefon +49 241 9665-337 +49 241 9665-324

E-Mail siegfried.meyer@hammer-ac.de  

 

Herr Peter de Wit

Funktion Projektleiter Transportlogistik

Telefon +49 241 9665-324

E-Mail peter.dewit@hammer-ac.de

 

sowie Ihre bekannten Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.


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Leiterin Marketing & Social Media

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