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HammerHammer - Internationale Spedition, Transport und Logistik

 
 

Case-Study Logistikoptimierung am Beispiel der Konfektionierung/Lagerung von Retailprodukten

Heutzutage entwickeln immer mehr Unternehmen ihre Produkte im eigenen Labor und lagern die Fertigung der Endprodukte an verschiedene Partner im südostasiatischen Raum aus. Aufgrund der räumlichen Trennung werden hohe Anforderungen an die Logistik gestellt.

Die logistischen Prozesse entlang der gesamten Supply Chain können vollständig von Hammer durchgeführt werden. Neben der Konfektionierung, Kommissionierung und Lagerung bildet Hammer mit seinem Dienstleistungsportfolio die gesamte Supply Chain ab. Die Transporte und Zollabwicklung werden von Hammer auf dem Luft- und Seeweg organisiert – die Fertigprodukte europaweit termingerecht transportiert. Das gesamte Hammer-Dienstleistungsspektrum aus einer Hand bietet in Bezug auf Organisation, Transparenz und Sicherheit eine komplette Logistiklösung.


Die Aufgabe
Die Aufgabe besteht darin, eine effiziente Logistik zu realisieren und so eine mögliche „Win-Win-Situation“ zu erzeugen. So soll eine Steigerung der Kostentransparenz und optimalere Nutzung von  Personal- und Lagerressourcen realisiert werden – hier am Beispiel der Konfektionierung/Lagerung von Retailprodukten für einen IT-Kunden dargestellt.
 

Die Lösung
Der Prozess der Konfektionierung und Lagerung besteht aus vier Teilprozessen: Wareneingang, Konfektionierung, Einlagerung und Auslagerung. Für die Abwicklung stehen bei Hammer insgesamt 1000 qm Logistikfläche mit eigenem Terminal zur Verfügung. Nach dem Entladen am Terminal wird die Ware einer qualitativen und quantitativen Kontrolle unterzogen, Fehlsendungen und Schädigungen werden sofort an den Kunden gemeldet. Anschließend wird die Ware im Lagerführungssystem (LFS) u. a. mit den Parametern Größe, Gewicht und Artikelnummer eingebucht. Das LFS erzeugt einen Barcode und teilt der Ware unter Berücksichtigung der Parameter einen geeigneten Lagerplatz zu. Abschließend wird der Warenstatus via Schnittstelle an den Kunden gemeldet.

Die Konfektionierung wird durch den Kunden durch einen Konfektionsauftrag ausgelöst, der per  EDI direkt in das LFS eingespielt wird. Dann wird das Material mit dem Produkt inklusive Zubehörmaterial gefüllt und aus einer Datenbank  durch Scannen der Seriennummer das zugehörige Verpackungsetikett ermittelt und gedruckt. Abschließend wird die Verkaufsverpackung im Schrumpftunnel oder einer Blistermaschine verschweißt.
Die fertige Ware wird im LFS eingebucht. Die Auslagerung wird durch den Versandauftrag vom Kunden ausgelöst – hierzu wird der Lieferschein per eMail überspielt. Anschließend wird die Ware aus dem LFS ausgebucht, wodurch die scannergeführte Kommissionierung angestoßen wird. Auf dem Versandplatz erfolgt anhand der Lieferscheindaten nochmals eine Vollständigkeitskontrolle.

Die beschriebenen Prozesse werden lückenlos dokumentiert, visualisiert und bis zu jeder einzelnen Aktivität herunter gebrochen. So können Prozessschwachpunkte leichter aufgedeckt und verschiedenste Maßnahmen der Prozessverbesserung diskutiert werden. Anschließend führt die Betrachtung aller Prozesse zu einer vollständigen Bewertung des Projekts. Ziel der Analyse ist eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der gesamten Logistikleistungen für unseren Kunden.


Was es nutzt
Maßnahmen zur Prozessverbesserung können realisiert und Offerten angepasst werden. Das Ergebnis ist eine „Win-Win-Situation“, die auf beiden Seiten zu innovativen Prozessverbesserungen führt.